Einsamkeit

Seit Anfang 2018 gibt es in Großbritannien ein Ministerium für Einsamkeit. Premierministerin May begründete den Schritt mit der „traurigen Realität des modernen Lebens“, die Millionen Menschen betreffe. Mehr als neun Millionen der knapp 66 Millionen Briten fühlen sich laut Rotem Kreuz immer oder häufig einsam. Es gehe um „Menschen, die niemanden haben, mit dem sie reden oder ihre Gedanken und Erfahrungen teilen können“.

Auch hierzulande ist Einsamkeit traurige Realität, vom Kindesalter bis ins Seniorenalter. Nicht nur in Großbritannien hat man erkannt, dass Einsamkeitsgefühle krank machen können. Sich ausgeschlossen zu fühlen, zu denken, ungeliebt und für niemanden wichtig zu sein, kann gleichzeitig das Risiko für Depressionen, Schlaflosigkeit sowie Herzerkrankungen ansteigen lassen. Auch das Immunsystem leidet, einsame Menschen werden häufiger krank und die Neigung zu Entzündungen nimmt zu.

„Einsamkeit führt dazu, dass der Körper immensen Stress erlebt, Immun- und Herzkreislaufsystem stark geschädigt werden“, sagt Altersforscher Oliver Huxhold vom DZA. „Einsamkeit verringert die Lebenserwartung.“ Oft wird der Griff zum Alkohol oder Medikamenten zur Gewohnheit, um die Leere zu füllen.
Für die Experten ist es nicht überraschend, dass in keiner anderen Altersgruppe die Zahl der Suizide so hoch ist wie bei den über 80-Jährigen.

 

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Christine Nitsche-Loske
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